Der Sinn des Lebens aller Menschen ist es, glücklich zu sein. Darüber sind sich die bedeutendsten Philosophen einig.
Deshalb müssen Alle die gleichen Chancen zur Selbstverwirklichung bekommen. In der Bundesrepublik Deutschland haben die "Gründerväter" daher als Gesellschaftsform die Soziale Marktwirtschaft gewählt. Sie bildet einen goldenen Mittel-Weg, bei welchem ein hinreichender Anreiz zur Arbeit besteht und eine gute soziale Absicherung gewährleistet ist.
Dieses System funktioniert seit über 60 Jahren hervorragend. Nach der Zeit des Wirtschafts-Wunders in den 50er und 60er Jahren wurden alle Belastungen bestanden. Wir haben entscheidend zum Prozess der europäischen Einigung beitragen können und sogar die erheblichen finanziellen Anstrengungen der deutschen Wiedervereinigung verkraftet.
Die Solidarität - die in unserer Gesellschaft jeder Einzelne erfährt - darf aber nicht egoistisch ausgenutzt werden. Leider ist dies aber immer wieder zu beobachten. Ein solches Verhalten stellt einen Mißbrauch des sozialen Systems dar. Unsere Gemeinschaft wird von Einigen (Personen und Ländern) schamlos ausgenutzt.
Manche Personen nutzen die Sozialleistungen aus, obwohl sie in der Lage wären, zu arbeiten. Das Ziel jedes Menschen sollte es sein, sich selbst zu versorgen und nicht auf Kosten Anderer zu leben.
Wenn andere Länder sich verschulden und über ihre Verhältnisse Leben, kann die Lösung nicht sein, dass wir alle dafür haften. Deshalb kommen Euro-Bonds nach meiner Meinung nicht in Frage.
Solidarität ist wichtig. Sie kann aber in der Regel nicht über eine Hilfe zur Selbsthilfe hinausgehen. Wir alle sollten ein selbstverantwortliches Leben führen und uns möglichst nicht in eine Abhängigkeit von Unterstützung durch Andere begeben.
Kommentar von R. S.